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  Details :: Max Bruch - Der romantische Sinfoniker (SACD)
 
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Max Bruch - Der romantische Sinfoniker (ebs 6141)
 
Max Bruch - Der romantische Sinfoniker
ebs (ebs 6141)

Format: Super-Audio CD "SACD" Multi-Channel Stereo (Anzahl Tonträger: 3)
EAN: 4013106061413
Erscheinungsjahr: 2006
BayerMusicGroup-Verkaufsrang: 327
Aus der Reihe: Max Bruch - Der romantische Sinfoniker
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Max Bruch (1838-1920)

Gesamteinspielung der Sinfonien

CD1 (54:59 min)
Sinfonie Nr.1 Es-Dur op.28 (1868)

Konzert für Violine und Orchester
Nr.2 d-Moll op.44 (1877)

CD2 (52:03 min)
Sinfonie Nr.2 f-Moll op.36 (1870)

Konzertstück für Violine und Orchester
fis-Moll op.84 (1911)

CD3 (56:26 min)
Sinfonie Nr.3 E-Dur op.51 (1882, rev. 1886)

Schwedische Tänze op.63 (1892)
(Einleitung, Nr.1 bis 15)

Ursula Schoch - Violine
Johannes Wildner - Leitung
Neue Philharmonie Westfalen


"Empfohlen von klassik.com"
 
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Rezensionen

Auszeichnung "Empfohlen von klassik.com"

Auszeichnung [...] Einzel- oder gar Gesamtaufnahmen der Sinfonien Bruchs sind immer noch selten. Umso begrüßenswerter ist jeder neue Ansatz. Richtig erfreulich wird es jedoch, wenn eine derart befriedigende Einspielung vorgelegt wird, wie sie die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Johannes Wildner realisiert hat. Da erübrigt sich die Werbung unter dem Prädikat ‚SACD Ersteinspielung’ eigentlich. Glasklar ist nämlich nicht nur die tontechnische Umsetzung, sondern auch das scharfe motivische und inhaltliche Gespür des Dirigenten, der den durchaus akademischen Zusammenhalt der Sinfonien beispielhaft auffächert [...]

Empfehlenswert wäre die Aufnahme schon an dieser Stelle, weil sie das Zeug dazu hat, das Klischee des ‚Ein-Werk-Komponisten’ nicht nur zu wiederlegen, sondern sogar glänzend für ihn zu werben. Spätestens durch die grandiose Leistung der Violinistin Ursula Schoch, ihres Zeichens Konzertmeisterin des Concertgebouw, wird die Einspielung jedoch zu einem regelrechten Muss. Wie bei der zuvor erschienenen CD der Neuen Philharmonie mit Werken von Johannes Brahms berückt und schmeichelt sie dem Zuhörer förmlich mit der Reinheit und Schönheit des Klangs, den sie auf ihrem Instrument produziert.
Jenseits der makellosen Ästhetik der Töne entwickelt sie eine explosive Ausdruckskraft, die nie die Grenzen des Geschmacks verletzt. Mit der Kunstfertigkeit einer Seidenstickerin erzeugt sie eine selten gewordene Feinheit des Vortrages, die vielleicht am meisten vernachlässigte Tugend der Violinisten unserer Tage. Man muss nur das sehnsuchtsvolle Motiv anhören, das gleich zu Anfang des Adagios des Konzertstückes für Violine und Orchester fis-Moll wie ein Opal schimmert, sich virtuos hochschraubt und bald von gesamten Orchester jubelnd aufgenommen wird, um zu merken, dass Schoch abgesehen von virtuoser Technik meisterlich interpretiert [...]

Autor: Miquel Cabruja, Quelle: klassik.com

Die vollständige Rezension finden Sie unter www.klassik.com
 
Rezensionen

"Das Orchester, 09/2006"

Mit dem Namen Max Bruchs verbindet man in aller Regel nur ein einziges Werk, sein Violinkonzert Nr. 1 G-Dur op. 26. Schon zu Lebzeiten des Komponisten hatte ihm dieses Konzert, mit dessen Konzeption er lange gerungen hatte, zu hoher Anerkennung verholfen. Es hat allerdings auch den Blickwinkel auf das übrige Schaffen verstellt. Bruchs fast einhundert sonstige Werke kennt man heute kaum. Darunter befinden sich neben Chorwerken und Oratorien, neben Liedern und Opern, neben Kammermusik und Solokonzerten auch drei Sinfonien: der Erstling in Es-Dur op. 28 wurde 1868 fertiggestellt, 1870 folgte die f-Moll-Sinfonie op. 36 und erst um einiges später 1882 dann noch die E-Dur-Sinfonie op. 51.
Zwar sind diese Orchesterwerke auch schon zuvor auf Tonträgern greifbar gewesen, doch die jüngste Aufnahme mit der Neuen Philharmonie Westfalen kann sich dank der hier zum Einsatz kommenden neuen Technologie mit der Banderole "Ersteinspielung auf SACD" schmücken. Mit enthalten sind in der 3-SACD-Box noch Bruchs zweites Violinkonzert d-Moll op. 44 (1877), das Konzertstück für Violine und Orchester fis-Moll op. 84 (1911) sowie die Schwedischen Tänze op. 63 (1892).
Johannes Wildner, seit 1997 Chefdirigent und GMD der ein Jahr zuvor aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen hervorgegangenen Neuen Philharmonie Westfalen, weiß mit dem Klangkörper Bruchs musikalische Sprache, die einer vergleichsweise nun nicht gerade ausgesprochen weitsichtigen und von sprühender Inspiration durchglühten Gedankenwelt entspringt, in großbogigen melodiösen Phrasen und gelenkig-wendiger Agilität auszuformulieren. Voller Spannkraft werden Entwicklungsverläufe ausgedeutet, prägnant die Konturen akzentuiert. Unterschiedliche Ausdrucksrichtungen werden organisch miteinander verknüpft und kontrastierende Schnitte auf Linie gebracht.
Auch so mancher neckische Gedanke, so zum Beispiel die synkopischen Widerhaken im Kopfsatz von Bruchs E-Dur-Sinfonie, wird hierbei launisch ausgereizt. Die langsamen Sätze erhalten das notwendige schwelgerische Moment, das allerdings mitunter auch manchmal hin zum etwas Süffigen tendieren kann. Dem Orchester vermag Wildner Volumen und Attacke, aber auch eine lebendige Feindynamik zu entlocken. Allerdings neigen die Streicher im Forte mitunter etwas zu plakativer Schlagkraft, und den abgeschatteten Passagen fehlt es bisweilen etwas an feinporigem Glanz. In Bruchs Violinkonzert d-Moll wie ebenso in seinem zweisätzigen Konzertstück in fis-Moll (das sein viertes Violinkonzert hätte werden können) vermag die Geigerin Ursula Schoch im Solopart mit einer leichtgängigen und präzisen Linienführung wie mit tonlicher Variabilität und gestalterischer Flexibilität nachhaltig zu überzeugen.

Autor: Thomas Bopp Quelle: Das Orchester, 09/2006, Seite 91
 
Rezensionen

Audiophile Audition "Multichannel disc of the month"

Face it, Max Bruch has been condemned to the musical purgatory of those composers known only for a handful of works, in his case the first Violin Concerto, the Scottish Fantasy, and the Eight Pieces for Clarinet, Viola, and Piano among chamber music fans. Much of his work, though not a little recorded, remains a mystery to the average music lover, especially his other violin concertos (four in all) and symphonies.

This release, done by a provincial orchestra that plays with authority and great exuberance, and coupled with spectacular surround sound, seeks to rectify this situation. Here we get all three symphonies, the second concerto, and the little known Concert Piece for Violin and Orchestra as well. The results are eminently gratifying, and show that there is a lot more to Bruch than we might expect.

The first symphony is almost Mendelssohnian in nature by virtue of its clarity and cleverly classical orientation, though with a passion that the older composer did not know except in a few instances. In its time it was very well known and regarded, but the Greats of the Romantic age left it in the dust, which is a shame, for it can hold its own. The three-movement second symphony had a miserable premiere, and was never to achieve the success of the first. It is far darker, and far less classical in nature, which may be the reason that audiences were not favorable to it. This alone would not seem to affect a period of history where doom and gloom were constantly being shown to audiences, but even a composer like Schumann usually stuck to traditional structures, and Bruch follows his own road in originality in this piece that proved too much for his own time. The third of his symphonies was commissioned by Walter Damrosch, and given its first performance in New York in 1882, and subsequently Bruch toured the United States with it. Again, critical reaction was mixed even though the populace seemed to like it. Personally, I think it the most interesting of the bunch, even though the notes to this release consider the orchestration a problem in spots and the finale as lacking inspiration—not to these ears.

The Second Violin Concerto has suffered unexplained negligence because of its older sister, and this is a shame, for the work is replete with high drama and wonderful emotion, even opening with a long adagio, something its first performer (Sarasate) thought should be legally banned as it could not be “endured by ordinary people”(!) The Concert Piece is another fine, underperformed work that Maud Powell premiered on U.S. shores. Only the Swedish Dances remain a bit of a mystery. Obviously looking to score a big punch the way Brahms and Dvorak did, Bruch chose to make his set of dances for many instrumental combinations, but the nature of these pieces is far more sedate and lyrical than those of the other masters, and did not quite ring the musical chimes of the eager public in the same way. Nonetheless, it is nice to hear them in a performance as fine as this, and in such splendid sound.

Ursula Schoch, first violinist of the Royal Concertgebouw, plays the violin works with unalloyed authority and lyrical passion. So this is a very worthy set of Bruchian miscellany that fills an important gap. I can’t see that you would ever need to replace it.

By Steven Ritter
 
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